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Reise im Jahre 1813 und 1814 durch das Land zwischen Maas und Rhein

Jean Charles François Baron de Ladoucette

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Ein wertvolles Zeitdokument
der napoleonischen Ära am Niederrhein…
Erstmalig in deutscher Sprache.

„Als mir mein Arzt im Vertrauen empfahl, neue Gesundheit aus den Thermalquellen von Aachen zu schöpfen, die sich sogar bei der Pariser Universität größter Beliebtheit erfreuen, habe ich mir vorgenommen, diese günstige Gelegenheit zu nutzen und das Land zwischen Rhein und Maas zu durchstreifen. Ich habe die Zeit, die mir die Bäder ließen, mit dem Vergnügen genutzt, welches man empfindet, wenn man die Wunder der Natur und der Kunst in diesem Landstrich erblickt, der so reich an Erinnerungen ist. Die Archive wurden für mich freundlicherweise geöffnet; ich habe die Denkmäler befragt; ich habe keine Gelegenheit ausgelassen, mich durch die Träger der Amtsgewalt belehren zu lassen, durch Fabrikanten, Landwirte, Gelehrte, die Menschen von Welt; soll ich Ihnen gestehen, dass ich mich sogar ergebnisreich mit den Bauern und Arbeitern beraten habe?”

(Ladoucette, Brief I.)

Auf der Höhe der französischen Einflussnahme in Europa bereist Präfekt Ladoucette – Verehrer und Freund Napoleons – in den Jahren 1813 und 1814 sein Departement von der Eifel im Süden bis nach Nijmegen im Norden. Wortgewandt und humorvoll lässt er den Leser an den großen Umwälzungen dieser wichtigen Epoche teilhaben. Seine Schilderungen der neuen Techniken und des Arbeitsalltags in den aufstrebenden Textilmanufakturen am Niederrhein lassen die bahnbrechenden Neuerungen der Industrialisierung, aber auch ihre gesellschaftlichen Auswirkungen eindrücklich vor unserem Auge entstehen.

Berichte über Ereignisse, die die Gesellschaft damals bewegt haben, ergänzen seine Aufzeichnungen: Mit ihm bedauern wir das Schicksal der Johanna Sebus und der Gräfin Schwarzenberg, bewundern wir das soziale Engagement der Gräfin von Loë, staunen über die Seltsamkeiten des „Menschenfeindes von Horst”, gruseln uns vor den marodierenden Räuberbanden von Schinderhannes, Fetzer, Weyers und Hessel und genießen die Gastfreundschaft des Fürsten zu Salm auf Schloss Dyck.

Der Autor

Jean Charles François Baron de Ladoucette (1772–1848) übernahm im Jahre 1809 die Präfektur des Rurdepartements und blieb bis zur Auflösung des Departements während der ersten Restauration 1814. Als Kind des aufstrebenden Bürgertums pflegte Ladoucette zeitlebens unterschiedlichste Interessen und Begabungen. Den schönen Künsten ebenso zugewandt wie den Naturwissenschaften, umfasst sein Werk Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Übersetzungen, aber auch viel beachtete Abhandlungen zu Geschichte, Archäologie, Sprachwissenschaft und Landwirtschaft.

„Die Veröffentlichung der deutschen Ausgabe des Werkes Voyage fait en 1813 et 1814 dans le pays entre Meuse et Rhin von Baron de Ladoucette ist ein wichtiger Beitrag zu den deutsch-französischen Beziehungen.

Das Buch zeichnet ein sorgfältiges geohistorisches Portrait des Rurdepartements… die scharfe Beobachtung der industriellen Entwicklung in dieser Region lassen vor unseren Augen ein äußerst lebendiges Zeitgemälde des damaligen Rurdepartements entstehen. Es ist eine Freude zu sehen, dass das Buch nunmehr auch auf Deutsch vorliegt.”

Bernard de Montferrand, französischer Botschafter in Berlin

Leseproben

› Karte des Departements de la Roer

› Ladoucette, Brief 1 Seite 6, 7


Informationen zum Buch

J. Ch. F. Baron de Ladoucette - Reise im Jahre 1813 und 1814  durch das Land zwischen Maas und RheinLadoucette, J. Ch. F. Baron de:
Reise im Jahre 1813 und 1814 durch das Land zwischen Maas und Rhein.

Deutsche Erstausgabe. Herausgegeben von Birgit Gerlach. Mit einem Grußwort von Bernard de Montferrand und einer Einleitung von Christian Wolfsberger.

Mit 21 Abbildungen, einer Kartenbeilage und einem Orts- und Personenregister. 472 Seiten. Leineneinband mit Schutzumschlag

Preis 29,80 EUR
ISBN 978-3-00-028810-4

Bestellungen bitte an:

Antiquariat am St. Vith
Birgit Gerlach & Manfred Lebbing GbR
Rathausstr. 10 · 41061 Mönchengladbach
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